Photowatt France
Photowatt International wurde 1979 als Forschungsorganisation zur Erforschung der Photovoltaiktechnologie gegründet. Ursprünglich in Caën (Normandie) ansässig, verlegte das Unternehmen 1990 seinen Sitz nach Bourgoin-Jallieu, um das Betriebsgelände zu erweitern und den Halbleiterunternehmen und Forschungszentren um Lyon und Grenoble näher zu sein.
Photowatt produzierte anfänglich monokristalline 4-Zoll-Solarzellen und stellt seit 1984 polykristallines Silizium mithilfe des POLIX®-Siliziumschmelzverfahrens her, das vom Unternehmen entwickelt und serienreif gemacht wurde. Photowatt entwickelte auch die ersten Drahtsägen, die nun von den meisten Photovoltaikherstellern eingesetzt werden. Bis 1996 war Photowatt ein kleines Unternehmen mit rund 3 Megawatt (MW) Produktionskapazität und 80 Beschäftigten.
Seit der Übernahme von Photowatt durch ATS im Jahr 1997 konnte das Unternehmen seine Kapazität zügig ausbauen. Von 1997 bis 2000 erreichte die Kapazität 13 MW. Im Jahr 2001 erweiterte Photowatt seine Wafer- und Zellenproduktionskapazität. Außerdem wurde eine Modulmontage eingerichtet.
Seit einigen Jahren beschäftigt sich das Unternehmen mit der Systemplanung für Photovoltaikgeneratoren mit oder ohne Einspeisung ins Stromnetz. Es erstellt technische Gutachten und führt über ein professionelles und zuverlässiges Partnernetz auch Installationen in der ganzen Welt durch.
Photowatt France beschäftigt nun mehr als 700 Personen. Im März 2007 stieg seine Produktionskapazität auf 60 MW. Erweiterungspläne sehen für die kommenden Jahre eine Steigerung auf 100 MW vor.