Wohnbauten

Immer mehr Länder investieren in Solarenergie, um lokal Energie zu produzieren und die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Deutschland und Japan, die beiden führende Ländern auf diesem Gebiet, haben umfangreiche Programme eingerichtet, um Eigenheime mit "Sonnendächern" auszustatten und damit die Nachfrage zu erhöhen und Kostenreduktionen durch Größenvorteile zu ermöglichen.

Viele Regierungen bieten diverse Subventionen und Anreize zur Förderung des Angebots:

  • Subventionen für den Anlagenkauf
  • Steuererleichterungen für den Anlagenkauf
  • Günstige Kredite
  • Hohe Preise für in das Verbundnetz eingespeiste kWh

Solarmodule werden in Stadt und Land auf Dächern montiert. Das einzige Kriterium ist eine gute Sonnenausrichtung einer der Dachneigen (Südlage ist am besten). Von Nord- bis Südeuropa generiert ein Solardach mit 1 kWp (8 m²) zwischen 800 und 1.400 kWh pro Jahr.

Im Allgemeinen ist das Solardach als Solarstromgenerator zwischen 10 und 40 m² ausgelegt und wird auf einem Eigenheimdach montiert (über den Dachziegeln als überlagertes Solarfeld oder eingebettet in das Dach (die beiden unteren Bilder).



Wohngebäude mit Anschluss ans öffentliche Stromnetz
Ein Potovoltaikgenerator wandelt die Sonnenstrahlung direkt in elektrische Energie um. Ein Standardgenerator besteht aus einem Solarzellenfeld, einem Metallbügel zur Befestigung der Module, einem Laderegler und einem Stromspeicher.

Ein Solardach besteht aus Solarzellenfeldern, einem Dachbefestigungssystem und einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV oder UPS), die die von den Solarzellen gelieferte Elektrizität in eine Form umwandelt, die für das Netz geeignet ist, also Wechselstrom mit 50 Hz, synchron mit dem Stromnetz in einer Einphasenspannung von 230 V. Ein Einphasenzähler wird vom öffentlichen Stromlieferanten in die Leitung zum öffentlichen Verbundnetz zwischengeschaltet.

Die Installation eines Solarzellendachs ist relativ einfach, aber aufgrund der Gleichstromtechnologie sollte ein Fachmann beigezogen werden.

Anders als freistehende Photovoltaiksysteme ist kein Akku erforderlich, da die Stromverbraucher auch mit dem Netz verbunden sind. Der Einbau eines Schutzsystems ist erforderlich, um die Anlage für Wartungsarbeiten vom Netzstrom abzukoppeln. Dieses Schutzsystem, das oft über die USV gesteuert wird, überwacht die Spannung und Frequenz der Stromversorgung. Wenn es zu einem Stromausfall kommt (z. B. bei Sturm), wird die Anlage automatisch getrennt und es wird kein Strom geliefert. Diese Installationsart kann nicht komplett freistehend ausgeführt werden.